Studie: Deutschland wird digitaler

Digital | 2 Kommentare | von Claudia Hilker

Vor einigen Wochen hat das Portal BeraterNews die Ergebnisse der Studie „Zukunftspfade Digitales Deutschland 2020“ des Bundesinnenministeriums vorgestellt. 500 Experten äußerten sich in der Befragung zum Digitalen Deutschland und der Stärkung des Förderalismus.

Die Studie im Überblick

Studie Digitales Deutschland 2020

Im November 2013 gab das Bundesinnenministerium und die IT-Beauftragten der Länder Bayern, Hessen, Hamburg, Sachsen und Rheinland-Pfalz die Studie in Auftrag. Ziel war es, eine digitale Strategie für die zunehmende Vernetzung aller Lebensbereiche zu entwickeln. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Vertrauen der Bürger in die Sicherheit der Kommunikationstechnik sowie dem Datenschutz.

Themen der Studie

Inhaltlich dreht sich die Studie um grundlegende Themen, wie die Souveränität, digitale Lebenswelten und die digitale Infrastruktur. Aber auch Trends in den Bereichen Verwaltung und Politik sind von Interesse.

Großen Wert legt man vor allem auf den Breitbandausbau in Deutschland. Dieser soll schnellstmöglich flächendeckend durchgeführt werden und vom Staat angetrieben werden. Daher müsse diesem Aspekt, laut den befragten Exeperten, ein höherer Platz im Finanzierungsplan eingeräumt werden.

Digitalisierung im Bildungssystem

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Studie bildet die Digitalisierung und der Umgang mit Daten im Netz. Dies sollte eine größere Rolle spielen, um Souveränität zu erlangen. Die heutige Medienkompetenz läuft überwiegend eigenverantwortlich und braucht daher Aufklärung und Einsicht. Deshalb sagen die Experten, dass der Umgang mit den digitalen Medien als Kernkompetenz in den Lehrplan an Schulen und Universitäten aufgenommen werden solle.

eGovernment als Moderator des digitalen Ausbau

Im Hintergrund der Digitalisierungsprozesse des Landes soll der IT-Planungsrat die Koordination übernehmen. Dementsprechend müsse die Verwaltung vollständig digitalisiert und mit leistungsfähigeren IT-Systemen ausgestattet werden. Dadurch ergäbe sich auch mehr Transparenz zwischen Staat, Wirtschaft und Bürgern, vorausgesetzt die Verwaltungsprozesse werden serviceorientierter und überzeugen als Dienstleister.

Fazit: Bis 2020 soll der Stein zur Umsetzung der Ergebnisse ins Rollen gebracht und somit das Potential des digitalen Wandels bestmöglich genutzt werden.

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